Workaway in Bahia Bustamante – Der große Bericht, oder: “Surviving, just surviving…”(Zitat James Bond: Die Another Day)

Um es direkt vorweg zu nehmen: Generell können wir die Erfahrung einmal für die eigene Arbeit direkt in Kost und Logis bezahlt zu werden, den beiden potentiell größten Budgetbestandteilen sowohl Zuhause als auch auf Dauerreisen, nur empfehlen! An diesem besonderen Ort kam hinzu dass man bis auf etwas Obst und Gemüse alle 10 Tage gar nichts kaufen konnte, also haben wir diesen Monat nur ca. 15 Euro ausgegeben, plus zuvor gekaufte Vorräte (Liste s.u. ;-)), und natürlich An- und Abreise, aber eben SONST NICHTS! Auch klar ist jetzt: Hätten wir die Zustände vor Ort gekannt, hätten wir’s nicht gemacht, unsere Ignoranz ist sicherlich unserer verwöhnten europäischen Naivität geschuldet, aber nun möchten wir diese großartige Lebenserfahrung weit außerhalb unserer Komfortzone um nichts missen, die Gründe gibt’s im Bericht nachzulesen, wer Lust hat!

Wir danken daher auf’s herzlichste den Eignern Matias und Astrid für die Gelegenheit, und den hart arbeitenden Kollegen Rosario, Sol, Sunilda, Daniella, Fede, Pablo, Tommy, Nico, Marcello, Walter, und Workawayern/Volontären (maximal vier zur gleichen Zeit) Remis und Amelie, Vickie, und Pete, und Besuchern Ivan und Antonella, für die tolle Gemeinschaft! Es war faszinierend zu erleben wie sich der Alltag in Bahia Bustamante je nach Zusammensetzung der Mannschaft veränderte, nicht besser oder schlechter, aber je nach Charakteren einfach anders gefärbt, was für eine Vielfalt! Natürlich hat sich, nicht zuletzt wegen der Geduld der Kollegen, dort auch unser (argentinisches) Spanisch etwas verbessert, sehr zu unserer Freude!

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Carsten gibt den GI Joe, aber der Haarschnitt musste ja vier Wochen reichen, und Claudia’s Haare waren glücklicherweise ebenfalls recht kurz geschnitten worden…

 

Also begann es: Flug von BA Inlands-Airport nach Commodoro Rivadavia genommen aus, etwa 90 km südlich von Bahia Bustamante, ebenfalls an der patagonischen Atlantikküste, beim Abflug festgestellt welche anderen spannenden Flugdestinationen es allein in Argentinien noch so gibt, 2,5 Stunden Flug, äußerst schwierige Landung der Embraer-Maschine wegen Gegenwinds durch Sturm mit Böen. Commodoro Rivadavia, von den Einheimern ‘Hauptstadt des Windes’ genannt, ist eine Erdöl fördernde und verarbeitende Stadt, bestehend aus großen, einfallslosen Arbeiter-Siedlungen mitten In der ohnehin eher baumlosen, flachen, kargen Steppenlandschaft im Osten Patagoniens, die geprägt ist von niedrigen, standhaften Gewächsen, starken Winden, viel Staub, riiiiieeeesigen Haciendas, Guanacos, und anderem Getier. Mit dem teuren Taxi vom Airport zum Bus-Terminal, zuvor bereits im Netz Bus mit 2 h Abstand zum Flug gebucht (Ausnahme da zum schlechten staatlichen Umrechnungskurs wegen Zahlung mit Kreditkarte, aber diese Tickets sicherten uns den Platz auf dem Bus und fixierten den Zeitpunkt des Treffpunkts mit dem Kollegen von Bahia Bustamante, ist jetzt schon wieder Geschichte da der Dolar Blu Schwarzmarkt abgeschafft ist und der Peso wieder an den Weltmärkten gehandelt wird), Abstand um noch mal Snacks, überlebensnotwendige Lebensmittel, Alkohol einzukaufen, letzte Einkaufsmöglichkeit für einen Monat, das kann man ja im Flieger nicht alles mitschleppen, schon gar nicht auf den 15 Kilo Maximalgepäck die in Argentinien auf Flügen gestattet sind, wir haben für 2 x 25 Kilo eine Übergepäck-Gebühr von ca. 12,60 Euro gezahlt, offenbar für hin- und zurück, geht ja noch. Strategie voll aufgegangen, Gepäck bei Don Otto (kein Witz!), dem Busunternehmen zwischengeparkt, Tickets für die Rückfahrt in Cash reserviert und gekauft, dann ab zu Carrefour, einkaufen, eine letzte Milanesa für Carsten, und dann stellten wir fest dass das Endziel unseres Busses, der ja uns ja nun wieder 90 km nach Norden fuhr, doch tatsächlich Buenos Aires war??!! Angeblich dauert diese Fahrt (nur) etwas mehr als 20 Stunden, und man kann Schlafsitz oder Halb-Schlafsitz wählen, trotz allem eine Gruselvorstellung, nur was für echte Traveler… Uns haben schon die 2 h nach Garayalde gereicht, dem ersten Halt auf der Strecke, eine Tankstelle mitten im Nirgendwo, und unser Treffpunkt mit dem Bustamante Kollegen, Ansage: Haltet nach dem weißen Landrover Defender Ausschau… Der Bus hielt dann auf diesem Patagonien-Highway, der zwar nicht gerade stark aber von den heftigsten Trucks befahren war, die eine Menge Staub aufwirbelten, gepflegt rechts an, während die Tankstelle und der weiße Defender links der Straße lagen, flugs Koffer ausgeladen, seht zu wie Ihr auf die andere Straßenseite kommt, schnell abgewandt von der Staubwolke des nachfolgenden Trucks, es hatte was von: James Bond wird mit seiner derzeitigen Gefährtin mitten in der Wüste abgeladen, wo der nächste Bösewicht in seiner versteckten Kommandozentrale schon wartet… Auf uns wartete aber nach erfolgreicher Überquerung der super nette, auch Englisch sprechende junge Nico, der den 15 Jahre alten Landrover Defender und ihn zu fahren und zu warten liebt, der uns dann weitere ca. 60 Minuten, ganz überwiegend auf unbefestigten Schotterpisten nach Bahia Bustamante brachte, ins Paradies, wie er sagte…

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Carstens Lieblingsspielzeuge, Fotos natürlich am hellichten Tag, während wir ja bei bedecktem Himmel bei Dämmerung ankamen…

 

Schließlich den unendlich weiten Ozean und seine Gestade erblickt, und die weißen Gebäude der ehemals 100 Menschen starken Siedlung mitten im absoluten Nirgendwo von dem die Besitzer stolze 80.000 Hektar (!!) ihr Eigen nennen, zwecks Algenernte gegründet, die quasi wegen später Industrialisierung und geringeren Algenbeständen heute mit viel weniger Menschen (ca. 25) betrieben wird, heutzutage plus Touristenherberge, wie wir sie von den Fotos aus dem Netz kannten. Kurz an der Administration angehalten, Ansage heute ausruhen, Abendessen, Kollegen und andere Voluntarios kennenlernen, es war inzwischen 19:45 Uhr, gegessen werde ca. um 21 Uhr, Nico bringe uns doch bitte zur ‚Bar de Lopez’. Und das war der Zeitpunkt an dem wir unser erstes blaues Wunder erlebten…

 

Ist ein Zimmer mit, statt ohne, Tür Luxus?

Wie beschreibt man das Unvorstellbare? Da es sich um eine 50 Jahre alte Algen-Ernte-Siedlung inmitten von Argentinien’s Patagonien handelt, ist klar dass die Arbeiter schon damals äußerst simpel und wie hierzulande üblich auch mehr oder weniger improvisiert untergebracht waren, aber was heutzutage den Freiwilligen zur Verfügung steht ist nochmal eine Kante simpler als die Unterkünfte der Saisonangestellten, Bahia Bustamante ist ja für Touristen nur im Sommer der Südhalbkugel geöffnet, von Oktober bis März. Unsere im Hinterhof eines längst ungenutzten, nahezu verfallenen Gebäudes das ehemals als Bar genutzt wurde, Bar de Lopez mit Namen, gelegene Unterbringung bestand aus einem naturgemauerten Raum mit Betonboden, niemals feucht gereinigt, mit einer schlecht schließenden, nicht abschließbaren Tür zum allerdings lauschigen aber winzigen, halb verfallenen Innenhof mit altem Weinstock und Baum, einem Fenster, und leider auch Türen jeweils zu den Nachbarräumen, dort wohnten die weiteren Freiwilligen, eine Tür davon nicht verschließbar, die andere lediglich, Achtung, ZUGESTELLT mit einem angelehnten Lattentürblatt Marke Stall- oder Kellerverschlag, Scharniere sind gar nicht erst vorgesehen, der Raum ausgestattet mit zwei äußerst unterschiedlichen Bettgestellen und Matratzen, zwei Decken und zwei Überdecken, Kopfkissen, komplett mit großer Spinne, alles natürlich uralt, und einer baufälligen, winzigen Kommode, allerdings frisch gewaschenen Laken und Bezügen… Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das war schon der Zeitpunkt an dem wir uns ernsthaft fragten ob wir nicht kurzen Prozess machen und hier schon abbrechen sollten. Aber einmal übernachten hätten wir ohnehin müssen, und so gaben wir der Sache noch eine Chance… Wie man inzwischen weiß sind wir geblieben!

a1_uk-6 Aussen herum: Das Haus in dem die drei Zimmer für uns Freiwillige untergebracht waren, Mitte: Kein Spiegel im benachbarten Badezimmer, also mit Taschenspiegel im Innenhof improvisiert!

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Im Uhrzeigersinn: Blick vom ersten Zimmer in den Innenhof, Innenansicht, zweites Zimmer (mit Ehebett!), Innenhof nach Möblierung durch Carsten, Mitte: Natürlich offline… ;-)) 

 

Also flugs Mini-Kommode (einziges Möbel außer den Betten), vor das angelehnte Türblatt gestellt, glücklicherweise wohnt in diesem Nachbarzimmer niemand, es hat aber auch nur eine Türöffnung, ganz ohne Tür, immerhin hing auf dieser Seite eine Stroh-Jalousette die man herablassen und damit die Tür zu uns verdecken konnte, auf der anderen Seite mit den anderen Freiwilligen angefreundet, einem äußerst hilfsbereiten, anpackenden und humorvollen jungen Franzosen-Paar, Flüstern war im Zimmer angesagt wegen der Pseudo-Türen zum Nachbarzimmer, Privatsphäre daher eher nahe null, Stuhl aus dem leeren Nachbarzimmer entwendet, Bettgestell mit dem aus diesem ‘Zimmer’ getauscht da uraltes, durchhängendes Metallfederrost, importiert vor sicher mehr als 50 Jahren aus Birmingham, gegen Bretterlattenrost, immerhin hart, Tischchen aus unverblendeter Spanplatte aus dem Gemeinschaftsbad mit ausschließlich eiskalter, also nicht nutzbarer Dusche, nach Abstimmung entwendet, Koffer umorganisiert so dass man täglich nur einen einzigen öffnen muß, denn die Kleidung kann man nirgends unterbringen, ausziehbare Koffergriffe und Stuhllehne zum Aufhängen genutzt da kein einziger Haken an der Wand, Betten zusammengeschoben, Hütte gekehrt, Spinne in den Hof verbracht, wertvolle Vorräte sicher hochgelagert, weiteres Gemeinschaftsbad in gegenüber liegendem Gebäude ausfindig gemacht, Wartungs- und Hygienezustand allerdings schwierig, aber mit heißem Wasser und durchaus auch für uns vorgesehen, kurz: eingerichtet und arrangiert! Stellt sich übrigens raus dass wir “Glück” haben mit der Unterkunft, denn die Unterkünfte der Mitarbeiter sind teils reine Betonwürfel ohne nette Innenhöfe und mit kleineren Fenstern und Türen, wenn sie nicht in einem der kleinen Häuschen gemeinschaftsuntergebracht sind. Bei der Unterkunft für die Volontäre handelt es sich um Räume in denen seinerzeit vor 50 Jahren der Großvater des Eigners, der Gründer der Estancia lebte, daher wahrscheinlich die Verbindungstüren…

bb-5 Perfekte Western Szenerie: Spiel mir das Lied vom Tod! Hier waren früher die Algenernte-Mitarbeiter untergebracht…

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Kein Kommentar…

 

Fortsetzung bzw. Steigerung der Abstrusitäten in der Gemeinschaftsteeküche in der ehemaligen Schule des Ortes: Alter, Zustand, und Hygienegrad aller Einrichtungen, von irgendeiner Hygiene kann eigentlich überhaupt nicht mehr die Rede sein, sind schier unbeschreiblich, wegen des Zustands und mangels ordentlicher Schwämme etc. ist eine Grundreinigung auch schlicht nicht möglich, lediglich eine oberflächliche, so was kennt man in Zentraleuropa gar nicht mehr, behaupte ich… Hätten wir’s gewußt hätten wir wenigstens Putzlappen und -Schwämme mitgebracht, nachkaufen ist ja hier nicht… Glücklicherweise eigene Tasse dabei, warmes Wasser zum Spülen im URalten Spülbecken in angestrichener Betonarbeitsplatte ohne Stopfen auf dem URalten Gasherd im URalten Blechkessel mit gebasteltem Draht-Holz-Griff bereitet, URalten Bakterien-Spülschwamm weitestgehend ignoriert und mit Spüli (ja, es gibt Spüli!!) und den Fingern mindestens nachgespült, das ist allemal hygienischer… Wasser wird aus dem Hahn getrunken und kommt von einer Quelle auf der Nachbar-Hacienda desselben Eigners, kein flotter Otto aufgetreten! Strom gab’s täglich von 19 bis 24 Uhr, manchmal auch tagsüber, das bedeutet aber auch: Keine 24-h-Kühlung/Tiefkühlung irgendwelcher Lebensmittel, und das Wifi war zwar vorhanden, aber nur sehr sporadisch, und dann in schlechter Kapazität, was laden von Emails unmöglich machte, insgesamt nicht nachvollziehbar, auch nicht für die zahlenden Gäste, die allerdings ohnehin meist maximal bis zu längstens drei Nächten blieben.

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Aber eben auch solche An- und Aussichten machten vieles wieder wett!

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Immerhin ist der Herr auch schon da, da kann ja nichts mehr schief gehen, die Kirche wird leider nicht mehr zu Messen oder Andachten genutzt, ausser von einzelnen Personen…

 

Wett machte diese Zustände die tolle und internationale Runde an und Gemeinschaft mit inspirierenden Menschen: Mitarbeitern, Saisonangestellten, Workawayern/Volontären, Biologen etc. (Franzosen, Deutsche (wir ;-), Brasilianer, Argentinier, Engländer) bei der Zusammenarbeit und bei den gemeinsamen, meist leckeren aber eher vitamin- und ballaststoffarmen Mahlzeiten (Frühstück: Baguette mit Marmelade ohne Butter, oder Haferflocken mit Pulvermilch, Kaffee, Tee, Claudia hat eine Alternative dabei, mittags (ab 12 Uhr) und abends (ab 21 Uhr…) warm), die beiden Köche hatten sogar glutenfreie Nudeln vorrätig und waren sehr bereit für Claudia eine Extraportion zu kochen wenn Nudeln oder Pizza auf den Tisch kamen, obwohl das gar nicht vorgesehen war und Reis es ja auch getan hätte. Der 9-Stunden-Mindestabstand zwischen Mittag- und Abendessen erforderte eigentlich einen Snack zwischendurch, sehr gut also dass wir unsere Vorräte hatten, und ca. alle 10 Tage kam der Verdulero, der Gemüsehändler, wenn er denn Wäre bekam, und man konnte etwas Obst und Gemüse zukaufen, er belieferte auch das Restaurant, denn noch gab der Garten hier abgesehen von leckeren Beerenfrüchten weder fürs Restaurant noch für die Mitarbeiter viel her. Geschirr, Besteck und Töpfe/Bleche spülten die Mitarbeiter und Volontäre unter den o.g. Bedingungen selbst…

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Hier gab’s im Ofen gebackene Lamm-/Schafwirbelsäulen, die natürlich nach Auslösen der üblichen Tranchen übrigbleiben, sehr lecker, wer abnagen mag!

 

Hochgeschätzte Vorräte für 30 Tage plus An- und Abreisetag:

  • 4 x 150g Erdnüsse
  • 4 x 200g Marmeladekekse für Carsten
  • 2 Tafeln dunkle Schokolade aus dem Duty Free Shop
  • 3 x 30g Dulce de Leche (Karamell)
  • 3 x Craquines de Aroz, Ersatz-“Brot” für Claudia
  • 3 x gepopptes Quinoa für Carsten’s Frühstück
  • 2 Flaschen argentinischen Sekt extra brut für Geburtstag und Abschied
  • 2 Flaschen argentinischen Grappa, 1 als Verdauungsschluck abends, und 1 für alle für Weihnachten und Silvester, Schnäppchen da 2. Flasche zum halben Preis! ;-))

Alles sorgsam in Tagesrationen aufgeteilt damit es auch ja reicht!
Vamos a la playa…., äh, ne: Vamos a la huerta (in den Garten)…

Erster Arbeitstag: Einsatz im Garten für beide, die französischen Freiwilligen, die über www.wwoofinternational.org (helpx/workaway für ökogärtnern) hierher gefunden und diese Art Einsatz in ihrem einjährigen Sabbatical hier in Südamerika bereits sieben (!!) Mal geleistet haben, oft unter NOCH schli(e)chteren Bedingungen, arbeiteten uns geduldigst und humorvoll in die Gartenpflichten ein, denn auch hier ist natürlich das meiste hoch improvisiert, in diesem Land ist man insbesondere auf dem Land sehr ressourcenreich, nicht immer mit einem zufriedenstellenden Ergebnis… Der Garten ist erst 5 Jahre alt und auf dem ehemaligen Fußballplatz angelegt, wie ein Gast neulich sagte: Sieht für keins von beiden geeignet aus, weder für Fußball noch für Garten…

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Die Zuständigkeit für den Garten beinhaltet Füttern der Hühner mit Küchenresten, Mais und Wasser, Reinigung der Wasserstelle, tagsüber laufen sie frei herum, leider auch im Garten, graben gern Löcher unter dem Gartenzaun und fliegen auch drüber, Flügel stutzen behagt angeblich der Eignerin nicht, also muss im Garten jedes Beet mit Netzen geschützt werden, auch vor den wilden Hasen und dem ortsansässigen Gürteltier. Traurige Höhepunkte der Hühnerbetreuung: Ein verstorbenes Huhn (Ansage: Geht in die Steppe und werft es so weit Ihr könnt…), ein vermisstes Huhn das am nächsten Tag wohlbehalten wieder auftauchte, ein abgerissener Hühnerflügel ink. Flügelknochen (??), Huhn jetzt mit einem Flügel, sonst aber unversehrt, und ein erkranktes Huhn, Schicksal bei Abreise offen. Kompostzutaten aus Küche und Gemeinschaftsraum müssen vor dem Ansetzen gehäckselt, morgens die improvisierten Gewächshäuser für Belüftung geöffnet, die zahllosen Calendula-Blüten gezupft, die Tomaten auf Schädlinge und unliebsame Sprösslinge untersucht, die Beerenfrüchte und Obstbäume gewässert, das Unkraut gezupft, die Pflanzen mit fertigem Kompost und Mulch versehen und die Salate geerntet werden, alles unter schönster patagonischer Sonne, manchmal heftigem Wind der den Boden sofort wieder austrocknet, trotz Windschutzhecke, in frischester Luft, gemeinsam, jeden Tag Fortschritt zu beobachten, es wird außerdem mit etwas Glück Auberginen, Paprika, Brokkoli, Kohl, Zucchini, Kürbis, Lauch und Salat geben, wenn die Erntezeit ansteht, was will man mehr. Leider gab es einige ‘Missverständnisse’ und mangelnde Kommunikation, aber ausschließlich mit den Angestellten und den Eigentümern, mit dem französischen Freiwilligenpaar lief’s super, auf Spanisch, Englisch und Französisch. Die morgendliche Arbeit dauert ca. 3 Stunden, von 8 bis 11 Uhr, anschließend Siesta bis 16.30 Uhr ink. Mittagessen, und eine zweite Schicht bis 19 Uhr, in der dann angesagt ist das Wässern der Gewächshäuser, der Beete, der Kräuter (Rosmarin, Basilikum, Salbei, Thymian, Lavendel, Minze, Petersilie), die Ernte der zahlreichen Beerenfrüchte (rote und schwarze Johannisbeere, Him- und Brombeere, Stachelbeere), der Insektenschutz mit Tabaklösung und Vulkanasche, und was sonst noch so an Pflanz- und Jäte-Projekten ansteht. Jeder siebte Tag war rechnerisch frei, diese konnten aber auch so arrangiert werden dass man mal zwei freie Tage am Stück hatte, was natürlich zu längeren Arbeitszeiträumen zwischen den freien Tagen führte, am Schluss haben wir zehn Tage am Stück gearbeitet, wegen der Dauer und der ungewohnten körperlichen Arbeit in ungewohntem Klima und UV-Strahlung (Lichtschutzfaktor 50) waren wir danach, also auch noch nach Rückkehr, rechtschaffen erschöpft, ohne die Kraft-in-der-Dehnung (KiD) – Übungen hätten wir das ganze sowieso nicht überstanden, da Muskeln angesprochen wurden die wir lange nicht in diesem Maße benutzt hatten.

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Vier plus versteinertes Gürteltier im Garten am Abreisetag, als Pete und Vickie aus UK übernahmen!

 

Da wir, wegen unserer gemeinsamen Zuständigkeit für den Garten, die uns natürlich sehr recht war, hatten wir doch eher damit gerechnet getrennt eingesetzt zu werden, einer im Garten, einer im Restaurant, nie im Restaurant mitgeholfen haben, die zweite Einsatzmöglichkeit für Volontäre in Bahia Bustamante, haben wir die teils nachvollziehbar extrem gut betuchten Gäste ausschließlich teilweise auf den Exkursionen an denen wir in unserer Freizeit teilnahmen, oder aber bei der historischen Tour ink. Garten erlebt, die meisten waren sehr neugierig was wir sonst so machen im Leben und fanden neben unseren Erläuterungen zum Garten auch unsere persönliche Geschichte zweier Jahre unbezahlten Urlaubs spannend.

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Im Uhrzeigersinn: Sonnenuntergang über der Steppe, Sonnenaufgang über dem Ozean, ein Nandu wie sie auch innerhalb der Siedlung ink. Junge anzutreffen waren, die Pferde die für Ausritte zur Verfügung standen, insgesamt fünf, Mitte: Wunderschöner Regenbogen, die Enden passten nicht auf’s Bild ;-))

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Außerdem sind die Landschaft und der Ort an sich so faszinierend wie erwartet, das Meer direkt vor der Haustür, das seine Farben mit dem Licht ständig wechselt, das an sich wiederum spektakulär ist, die Panorama-Sonnenauf- und untergänge könnten pittoresker nicht sein, auch wegen der unendlichen Weite sowohl der patagonischen Steppe, als auch des Himmels, sowie des Horizonts, von der Vogel- und Tierwelt ganz abgesehen, die Touristen wie Workawayer (Freiwillige wie wir) auf insgesamt sechs halbtägigen Exkursionen zu sehen bekommen, darunter eine Bootstour zu den vorgelagerten Inseln auf denen die fantastischen Seelöwen, deren Weibchen und Nachkommen zu sehen, zu hören und zu riechen sind, der Gestank ist allerdings sehr starker Tobak, und wo man Magellan-Pinguinen, Kormoranen verschiedener Gattung, und vielen lokalen Vogelarten in allernächster Nähe begegnet, sowie einem Spaziergang bei Ebbe zu einer weiteren vorgelagerten Insel auf der die Pinguine brüten: solange noch nichts geschlüpft ist wechseln Vater und Mutter sich beim Brüten ab, einer ist also immer beim Gelege, wenn die schnell wachsenden Küken einen Monat alt sind können und müssen sie schon allein gelassen werden, denn nun ist der Futterbedarf so hoch dass beide Eltern fischen müssen um alle Mäuler, meist maximal zwei Küken, stopfen zu können.

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navegation-2 Alles grün was hier zu sehen ist, ist Salicornia, die eßbare, leckere Alge, die man in Deutschland manchmal beim Fischhändler bekommt, hier allerdings da zwar privat, aber geschützter Nationalpark, nicht zum Verzehr/Ernte vorgesehen!

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Die patagonische Steppe im Hinterland war hier mehrmals im Abstand von Millionen von Jahren einer Überflutung durch das Meer ausgesetzt und damit tatsächlich zeitweise Meeresgrund, so dass die ursprüngliche Waldlandschaft heute noch in faszinierenden versteinerten, natürlich umgestürzten Stämmen wiederzufinden ist und sich die ehemalige Küsten- bzw. Wasserlinie von einem Aussichtspunkt aus an den umliegenden Plateaus erkennen lässt, quasi Canyon-artig, mit einzelnen bizarren Felsformationen. In dieser Steppe begegnet man potentiell u.a. Schlangen, Skorpionen, Füchsen, Pumas, Guanacos, Hasen, Nandus und Gürteltieren.

pf-1 Das war alles mal Meeresgrund, bizarre Felsformationen inklusive! Man beachte schon rechts oben die versteinerten Baumstämme, die so rumliegen!

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Alles versteinertes Holz, unfassbar! Wenn man drüberläuft, was nicht zu vermeiden ist, klingen die Stücke wie aneinanderstossendes Porzellan!

Carsten hatte einmal die Gelegenheit kurz mit Guide Daniella und Verlobtem Iván zu reiten, und hat dabei auch noch ganz lässig ein weiteres Pferd ohne Reiter wieder reingeholt, und hat zu seinem großen Vergnügen auch mehrmals die Defender fahren dürfen, mit, und zu Arbeitseinsätzen (z.B. Pferdemist in den Garten bringen) auch ohne Touristen, leider gibt es von alldem keine Bildbelege.

Die ganz und gar nicht unerheblichen alles-inklusive-Beträge die zahlende Gäste von Bahia Bustamante, fast ausschliesslich Nordamerikaner und Europäer, hier für die Unterbringung direkt am Atlantik, drei Mahlzeiten pro  Tag (drei Gänge jeweils mittags und abends) mit Snacks auf den ebenfalls inkludierten Exkursionen (!!), freie Getränke ink. Alkohol pro Person hinblättern, sind durch ebendiese einzigartigen Naturerlebnisse in kleiner Gruppe sehr gerechtfertigt (“privates Galapagos”), jedoch durch nichts anderes, wer hier wegen des hohen Preises Luxusunterkünfte und -speisen erwartet hat das Konzept nicht verstanden, mag auch ein Marketing- bzw. schlichtes Kommunikationsproblem sein… Es gibt auch eine Unterkunft in der zweiten Reihe ohne Essen, Getränke oder Exkursionen die allein schon nicht billig ist, aber dann muss man letztere teuer dazu kaufen und falls das Restaurant voll ist mit Gästen der ersten Reihe hat man hoffentlich seine eigene Verpflegung mitgebracht, denn kaufen ist ja nicht, so steht es aber auch auf der Webseite www.bahiabustamante.com.

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Alles Fotos der an Bahia Bustamante anschliessenden Halbinsel, letztes Foto rechts oben: wo ist die Eule? ;-))

Inspirierend war es zu erfahren wie wenig kontinuierlich die Arbeitsplatzsituation für junge Argentinier ist: Daueranstellungen sind eher selten, Zeitverträge eher unterjähriger Dauer sind die Regel, räumliche Flexibilität innerhalb und ggf. auch außerhalb Argentiniens ist ein Muss (alle Mitarbeiter hier waren dafür natürlich ein gutes Beispiel), und auch gerne am Rande oder außerhalb der eigenen Qualifikation, wenn’s nichts anderes gibt (z.B. studierte Biologin gibt den Guide auf Bahia Bustamante). Aus diesem Grund scheint auch das familiäre Netz stärker (wohnen und essen daheim, ggf. auch im Familienbusiness arbeiten, zwischen den Jobs) und die Bereitschaft etwas zu wagen (z.B. unser sehr geschätzter Koch macht mit Mitte zwanzig mit seiner Verlobten dieser Tage eine eigene Hähnchen-Parilla auf), man macht aber eben auch mal eher die Erfahrung die wir jetzt machen: Vom Verdienten leben wenn man gerade mal nicht angestellt arbeitet. Sehr interessant, aber natürlich auch mit erheblich geringerem Sicherheitsnetz. Gleichzeitig hört man der Prozentsatz an Einwohnern die irgendeine Unterstützung vom Staat erhalten sei erschreckend hoch, sogar höher als 50%.

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Links oben: Seelöwenschädel, Rechts oben: Der Pool war nie eingelassen und/oder betrieben worden…, rechts unten: Blick in die Steppe hinter der Siedlung

 

Die anderen Volontäre wie wir wiederum, allesamt aus Europa, setzten sich zusammen aus Generation Y mit mal eben flugs für’s Sabbatical gekündigten Arbeitsverträgen daheim, unterwegs mit wenig Geld, sieben wwoofing-Einsätzen (analog helpx und workaway) in 7 Monaten in Folge, im in Chile gekauften und zum Miniwohnmobil umgebauten gebrauchten Toyota Minitransporter Baujahr 1986, und massivem Vertrauen in die eigenen Qualifikation UND den heimischen Arbeitsmarkt, uns deutschen Sicherheitsfreaks mit unbezahltem Urlaub mittleren Alters (Zitat Bahia Bustamante Kollegen: Mama Claudia & Papa Carsten…), einem jungen studierten angelsächsischen Nomaden mit zwei Fremdsprachen fließend (!!) der eher nicht auf der Suche nach einem “richtigen Job” ist sondern seiner Leidenschaft nachgehend über Publikationen im Netz eher nebenbei Geld verdient, frugaler Lebensstil inklusive, bis hin zur studierten Biologin unseren Alters, die mehr zufällig zur erfolgreichen Künstlerin wurde und sich einen Lebensstil geschaffen hat der ihr genau passt: Leben & arbeiten wo es ihr gefällt (Single auf den Isles of Scilly), und außerhalb der Touristen-Saison in den Wintermonaten reisen, z.B. ebenfalls als Guide auf Vogelbeobachtungsreisen, Workaway/Helpex, und was immer noch ihr sonst so begegnet, insgesamt tiefenentspannt.

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Oben: Guanacos wie sie hier überall zu finden sind, einziger Feind: Der Puma, davon gibt es aber nicht mehr viele…

 

An wohnmobilartig umgebauten Fahrzeugen haben wir eine breite Spanne erlebt: Vom Minitransporter der französischen Voluntärkollegen, einem umgebauten, von Frankreich nach Uruguay verschifften Landrover Defender (weniger teuer als man denkt, allerdings machen die Einfuhrsteuern 50% des Preises aus, andernorts in Südamerika ist das noch teurer!), aus der Schweiz einen VW Amarok mit maßgeschneidert aufgesetzter Wohnkabine (unser Favorit und Traum!), bis zum umgebauten, Achtung: Unimog, natürlich deutsche Eigner, eigentlich eher ein Expeditionsfahrzeug, etwas über’s Ziel hinaus aus unserer Sicht ;-)). Menschen und Fahrzeuge extrem inspirierend!

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Oder so: Geniale und inspirierende Variante der französischen Freiwilligenkollegen!

Weihnachten und Silvester zeichneten sich dadurch aus dass zur Abwechslung abends NICHT für die Mannschaft gekocht wurde, sondern wir das Essen selbst zubereiten würden, leider war auch bis zum Schluß unklar ob die Eigner die Zutaten für diese Mahlzeiten bezahlen würden, offenbar haben sie, haben das aber nicht bekannt gemacht, so dass man sich auch nicht wirklich bedanken konnte, schräg, das alles… Am ersten Heilig Abend den Carsten und ich in 23 Jahren hätten zusammen feiern können hatte er sich leider den Anflug einer Kopfgrippe wegen Verkühlung nach Dusche bei Wetterwechsel zugezogen, also konnte er das von Guide Nico liebevoll zubereitete, an Heilig Abend traditionelle Asado (Barbecue, hier Huhn, Lamm, Chorizo), fertig ca. um 23.30 Uhr, nicht geniessen, in netter Gesellschaft und open air unter dem unglaublichen Sternenhimmel und dem ersten Vollmond an Heilig Abend seit 1976, nicht genießen, dazu gab’s Kartoffelsalat und Möhren-Linsensalat, Rotwein aus dem Tetrapak, und extra brut Sekt um Mitternacht, als Digestif unseren Grappa, sehr nett, aber wenig festlich, immerhin waren wir zu zweit nachmittags in der leider inzwischen ungenutzten Kirche Bahia Bustamantes gewesen um uns in Jesu Namen zu versammeln… Wegen Carsten’s Unpässlichkeit und Claudia’s Zögerlichkeit war uns auch entgangen dass die französischen Volontäre, die eigentlich mit ihrem Minitransporter nur maximal eine Stunde zum Sonnenuntergang an einen der Strände der nahegelegenen Peninsula fahren wollten, bis 23.30 Uhr noch nicht zurück waren und sich dann rausstellte dass sie sich tatsächlich festgefahren hatten und sich ohne Werkzeug rausschauffeln mussten… Jeder auf die lange Abwesenheit angesprochene Kollege meinte immer nur grinsend sie feierten sicher ihr eigenes Weihnachten und seien bestimmt bis Mitternacht, dem in Argentinien wichtigen Zeitpunkt an Weihnachten zurück… Glücklicherweise nahmen die beiden sowohl das Ereignis als auch die fehlende Rettungsaktion mit dem für sie typischen Humor…

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An Silvester kochte Ersatz-Küchenchef Nico Hähnchen & Chorizo mit Gemüse au vin blanc, in einem zuvor gespülten und mit Öl und Zewawisch gereinigten gusseisernen angerosteten Kohle-Schale eines Grills, auf den dreiflammigen Gasherd gesetzt, sehr lecker, aber das einzige Essen das Claudia nicht ganz so gut vertragen hat (Hygiene-, nicht Glutengründe), Carsten hatte vorsichtshalber früher Reste und Haferflocken, und nichts vom Silvesteressen gegessen… Wiederum Sekt um Mitternacht, und da war es um, unseres ewigen Dankes sicher, unser wunderbares, abwechslungsreiches, glückliches Jahr 2015!

Die Rückreise gestaltete sich ebenfalls nicht ohne Adrenalinspitzen: Erst die superfleißige junge Managerin von Bahia Bustamante auf Bitte (!) tagelang löchern wer am 11.01. für einen Transfer pünktlich für den Don Otto Bus um 13 Uhr ab Garayalde, immerhin nochmal ca. 60 Minuten bis dorthin (bei ständiger deutlicher Überschreitung des Tempolimits für die Defender auf Schotterpisten, Steinschlag-Attacken und Einstaubung des Innenraums inklusive) zur Verfügung steht, schließlich Abfahrt für 11.30 Uhr zusammen mit dem Küchenchef und seiner Verlobten festgelegt, Walter als Fahrer, Abfahrt nach wehmütiger und herzlicher Verabschiedung von allen Kollegen und dem Eigner dann um 12 Uhr (=argentinisch 11.30 Uhr ;-))), fünf vor eins in Garayalde am Straßenrand abgeliefert, Koch und Freundin mussten in die andere Richtung, und da standen wir dann in der Sonne, denn der Bus hält ja nicht an der wie gewohnt etwas zurückliegenden Tanke oder Standstreifen, nein, sondern direkt am Straßenrand, und warteten geschlagene 45 Minuten, immerhin kam der Bus wieder aus Buenos Aires, auf 24h Fahrt kann’s schon mal ‘ne leichte Verspätung geben, mit unseren beiden Koffern, lustig anzusehen, bis sogar die Polizei auf uns aufmerksam wurde und fragte ob sie helfen könne, sie boten an bei Don Otto anzurufen um nach dem Verbleib des Busses zu fragen, just da tauchte er über die Kuppe am Horizont auf, wir wedelten mit unseren Tickets, der Bus warnblinkte dankenswerterweise da man die Gesellschaft Don Otto nur an der roten Farbe des Busses vermuten konnte, flugs eingeladen und eingestiegen, wir waren die einzigen zusteigenden Passagiere, man wußte theoretisch aber wegen unserer Resevierung ja das wir mitreisen würden, und ab ging’s nach Commodoro Rivadavia. Dort war’s schwieriger als gedacht ein Taxi zum Airport zu bekommen, aber auch das war schließlich geschafft, erstes Mal Internet am Airport seit vier Wochen, Plätze im Flieger am Notausgang, Rückflug nach Buenos Aires, Taxi zur Wohnung nach Recoleta, dort wo wir vor einem Jahr angefangen hatten! Was für ein Abenteuer für uns Sesselpupser-Reisende! Ein bisschen fühlt es sich so an als hätten wir damit erst begonnen uns den Titel ‘Lifevoyagers’ wahrhaft zu verdienen…

zz_abreiseWarten auf den Bus… Insider für J&S: Es fährt ein Zug, nach Regua…. ;-))))

 

Nun sind wir dankbar und glücklich zurück in Buenos Aires um uns zu erholen und die nächsten Reiseziele zu planen, von unserer Wohnoase aus, wir halten Euch informiert!

Herzlichen Dank für Euer anhaltendes Interesse!

Liebe Grüße und inzwischen alles Gute, C&C, Lifevoyagers,

Hilfreiche Links:

www.wwoofinternational.org

www.workaway.info

www.helpx.net

www.bahiabustamante.com

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